Selbstjustiz in Frankfurt

Doppelmord am Gerichtsgebäude - Lebenslange Haft

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Frankfurt - Im Prozess um einen tödlichen Akt der Selbstjustiz am Frankfurter Gerichtsgebäude ist der Angeklagte wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Das Landgericht stellte am Montag zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist ausgeschlossen, dass der 49-Jährige bereits nach 15 Jahren Haft entlassen werden kann. Er hatte vor Gericht gestanden, am 24. Januar 2014 mit zahlreichen Schüssen und Messerstichen zwei 45 und 50 Jahre alte Männer getötet zu haben. Die beiden standen wegen des gewaltsamen Tods seines Bruders vor Gericht. Hintergrund der Bluttaten war eine Fehde zwischen Autohändlern, der Täter ist wie die Opfer afghanischer Abstammung.

dpa

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