Sehnen durchtrennen, damit sie laufen kann!

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Nach der Operation will Francesca Inliner fahren.

Hainburg – Dramatische Entwicklung beim Mondscheinkind Francesca! Die kleine Hainburgerin muss ihre Delfintherapie verschieben, weil sich ihr Zustand derart verschlechtert hat, dass sie operiert werden muss. Von Christian Reinartz

Mittlerweile muss Francesca im Rollstuhl sitzen. „Sie kann nur noch laufen, wenn wir sie unter der Achsel festhalten“, klagt Mutter Kornelia Castelli. Sie hat Angst vor der Operation. Bei der werden Francesca die Sehnen im Bein durchgeschnitten und verlängert. Danach muss das Mädchen sechs Woche Liege-Gips über sich ergehen lassen, dann nochmal solange einen Gehgips.

Die vom EXTRA-TIPP und seinen Lesern ermöglichte Delfintherapie (wir berichteten) muss auf nächsten Sommer verschoben werden.

Vater Pietro und Mutter Kornelia Castelli klammern sich nun an die Hoffnung, dass ihr Kind im Herbst wieder richtig laufen kann. Doch sicher ist das nicht. Kornelia Castelli: „Wir wissen nicht, ob sie später vielleicht noch einmal operiert werden muss, wenn sie größer wird.“

Direkter Sonnenschein lässt Francescas Haut schwarz werden

Ein Syndrom lässt Francescas Sehnen nämlich langsamer wachsen als den Rest ihres Körpers. Dazu verträgt ihre Haut keine UV-Strahlen. Schon der geringste ungeschützte Kontakt mit dem Tageslicht lässt Brandblasen entstehen. Direkter Sonnenschein lässt ihre Haut schwarz werden. „Unsere Kleine hat schon wirklich genug zu ertragen. Und jetzt auch noch das!“

Sie will endlich Inliner fahren

Am 20. Juli muss die Kleine auf den OP-Tisch. Francesca steht die Angst ins Gesicht geschrieben. Doch sie weiß, dass sich die OP lohnen wird. Sie ist bereit, alles auf sich zu nehmen, um wieder ihre Beine bewegen zu können, um endlich wieder das machen zu können, was sich das Mädchen am sehnlichsten wünscht. „Was kannst du nach der Operation?“, fragt ihre Mutter. Francesca antwortet überglücklich: „Inliner-Fahren!“

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