Der Schoppe-Knopp

Kultig: Jetzt den Apfelwein mit Knöpfen bezahlen!

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Bei Buchscheer-Wirt Robert Theobald kann man mit dem Schoppe-Knopp bezahlen.
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Frankfurt – Wer kein Geld hat, kann jetzt in der Buchscheer und bei der Kelterei Stier seinen Apfelwein mit Knöpfen bezahlen. Zumindest, wenn auf ihnen ein Geripptes prangt. Von Christian Reinartz

Ebbelwoi-Erfinderkönig Michael Schlögels Fantasie kennt keine Grenzen. Zumindest, wenn es um der Hessen liebstes Stöffsche geht. Ob Apfelwein-Aufkleber, T-Shirts oder Hausschuhe mit Bembelmotiv, „bei mir dreht sich wirklich alles um den Ebbelwoi“, sagt der Frankfurter Bub.

Sein neustes und wohl größtes Projekt: Der Schoppe-Knopp.

Schlögel setzt im Schankraum der Sachsenhäuser Traditionsgaststätte Buchscheer ein Geripptes an die Lippen. Neben ihm sitzt Wirt Robert Theobald und betrachtet stolz die filigran gearbeiteten Knöpfe. Sie wird er in Zukunft als Währung annehmen. „Für einen Knopp gibt’s ‘n Schoppe“, verspricht Theobald. Er ist von Schlögels Idee begeistert. Genauso wie Kelterer Jörg Stier aus Maintal. „Beide nehmen meine Knöpfe an“, sagt Schlögel. Sein Ziel: „Die Knöpfe sollen in Zukunft die Jacken eines jeden Apfelweinfans zieren. Sozusagen als Erkennungszeichen, aber auch als Notnagel, wenn’s mal nicht mehr für den nächsten Schoppen reicht.“

Zu kaufen gibt es die Knöpfe nur beim Friedrichsdorfer Knopfparadies im Internet auf www.knopfparadies.com.

Das Beste: Der Schoppe-Knopp kostet 1,75 Euro. Der Schoppe ist aber 1,80 wert. Deshalb wird der Knopf (gibt’s in Messing und Silber), nur in begrenzter Menge als Zahlungsmittel akzeptiert.

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Christian Reinartz

Christian Reinartz

E-Mail:christian.reinartz@extratipp.com

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