Schießerei im Frankfurter Bahnhofsviertel

Sozialarbeiter angeschossen: Prozess wegen Mordversuch

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Frankfurt - Weil er nach einem Streit auf der Straße auf völlig unbeteiligte Leute geschossen haben soll, muss sich ab Mittwoch ein 31 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt  verantworten.

Nach Schüssen auf einen Sozialarbeiter auf offener Straße muss sich ein Mann vor dem Landgericht Frankfurt wegen versuchten Mordes verantworten. Der 31-Jährige war im Mai vergangenen Jahres im Frankfurter Bahnhofsviertel zunächst in eine Schlägerei vor einer Spielhalle verwickelt, zog laut Anklage im Streit eine Pistole und gab auf der Straße mehrere Schüsse ab. Eine Kugel traf zufällig den 37 Jahre alten Sozialarbeiter, der auf dem Weg zu einer Drogeneinrichtung war. Ein zweiter Schuss verletzte einen weiteren Mann. Der Sozialarbeiter musste notoperiert werden. Insgesamt fielen sechs Schüsse auf der Straße. Kurz nach der Tat war der Mann festgenommen worden.

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Die Hintergründe der Auseinandersetzung zwischen den Besuchern der Spielhalle blieben am Mittwoch zu Prozessbeginn im Dunkeln. Der Angeklagte hüllte sich in Schweigen. Die Schwurgerichtskammer hat drei weitere Verhandlungstermine bestimmt.

dpa

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