Das sagt Staudinger:

Großkrotzenburg - Der geplante sechste StaudingerBlock schafft neue Dimensionen - sowohl von der Leistung (1.100 Megawatt) als auch von der Größe des Kühlturms (180 Meter).

Die Blöcke eins bis drei werden später abgerissen.br /Block sechs wird effizienter, der CO2-Ausstoß pro Kilowattstunde sinkt um etwa 20 Prozent. "Insgesamt werden wird am Standort allerdings mehr CO2 produzieren", sagt Staudinger-Sprecherin Julia Katzenbach. Doppelt soviel Strom heißt in dem Fall aber nicht doppelt soviel CO2. Zumal anderswo Kraftwerke abgeschaltet werden. Global gesehen sinkt der CO2-Ausstoß.br /Dass mehr Schadstoffe in die Luft gelangen, dementiert Katzenbach. "Es wird sogar weniger", sagt sie. Moderner Technik sei Dank. Auch der Bau der neuen Kohlelager ist ein großer Fortschritt. Die Kohle lagert dann nicht mehr unter freiem Himmel, sondern in riesigen, geschlossenen Bunkern. "Da gibt es weniger Staubverwehungen und auch weniger Lärm", so Katzenbach. Das schon im Mai mit dem Bau des ersten Lagers begonnen wird - obwohl die Genehmigung für Block sechs ungewiss ist - bezeichnet sie als "unternehmerisches Risiko." Weitere Informationen: www.kraftwerk-staudinger.de.

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