Riesen-Buche kracht auf die Landstraße

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Völliger Stillstand auf der Babenhäuser Landstraße

Frankfurt – Was haben da alle Glück gehabt. Ohne Vorwarnung krachte am Dienstagmorgen eine zirka 30 Meter hohe Buche auf die Fahrbahn der Babenhäuser Landstraße. Wie durch ein Wunder gab es keine Verletzten. Nur die Mittelleitplanke wurde demoliert. Aber der Baum blockierte beide Richtungen der viel befahrenen Straße und sorgte damit für ein Verkehrschaos. Von Max Rempel

„Acht Einsatzkräfte waren für zwei Stunden im Dauereinsatz, um den Koloss mit mehreren Motorsägen zu zerkleinern und von der Fahrbahn zu schaffen“, so Nikolaus Meyer, Pressesprecher der Feuerwehr Frankfurt.

Im Grünflächenamt ist man ratlos, warum die Buche einfach umstürzte. Generell werden Bäume in Grünanlagen oder in Straßennähe zweimal pro Jahr kontrolliert: Einmal im belaubten und einmal im unbelaubten Zustand. „Diese Buche ist im März zum letzten Mal einer Sichtkontrolle unterzogen worden. Dabei sind keinerlei Schwächen aufgefallen“, sagt Stephan Heldmann, Leiter des Grünflächenamtes. Auch bei Nachuntersuchungen habe es weder innerliche noch äußerliche Beeinträchtigen ergeben, so Heldmann und erklärt: „Die Zellstruktur war intakt und die Vitalität gegeben.“ Auch schloss er aus, dass es sich um eine Spätfolge von früheren Stürmen handeln könnte. Der Baum ist mit dem Wurzelteller umgefallen und es gab keinen Bruch des Stammes. „Allerdings befand sich die Buche in einer leichten Schräglage“, sagt der Fachmann. Ob der Unfall etwas mit dem Erdbeben im Rhein-Main-Gebiet zu tun haben könnte, konnte Heldmann nicht sagen.

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