Schusswaffengebrauch an der Grenze

Reden Sie mit: AfD-Beitrag im EXTRA TIPP sorgt für Zündstoff

Ein Beitrag aus unserer Reihe „Besser nicht gesagt“ hat in der vergangenen Ausgabe für besonders viel Aufsehen gesorgt.  Wir hatten geschrieben, dass die Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry, den Satz „Notfalls müssen Polizisten an der Grenze auch von der Schusswaffe Gebrauch machen“ besser nicht gesagt hätte.  

Und dies auch damit begründet, dass nach dieser Aussage die AfD in der Wählergunst verloren haben. Tatsache ist: Laut dem INSA-Meinungstrend waren es 0,5 Prozent weniger als in der Vorwoche. INSA-Chef Hermann Binkert ist sich sicher: Die Debatte hat der AfD geschadet. Auch hatten sich Leser gemeldet, dass Schusswaffengebrauch an der Grenze gesetzlich erlaubt ist. Doch da gibt es andere Meinungen: Im Gesetz über Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes heißt es, dass wenn die mündliche Weisung nicht verstanden wird, so kann man auch einen Warnschuss einsetzen. Ein genereller Einsatz von Schusswaffen ist nicht geregelt. Da uns zu diesem Artikel viele Beiträge erreicht haben, wollen wir die Diskussion öffentlich machen. Verraten Sie uns in den Kommentaren unter diesem Artikel, was Sie über das Thema denken.

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