Hessen stärkt die Kneipiers

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Frankfurt – Rauchverbot in Hessen: Es ist ein erbitterter Kampf zwischen Politik und Kneipiers. Nach dem absoluten Rauchverbot 2007 brachen bei vielen Kneipen- und Bar-Inhabern die Umsätze weg. Eine Lockerung wird von CDU und FDP in Hessen vorangetrieben. Von Jennifer Dreher

 Das hilft Reingard Veit und Peter Schmidt nicht. Sie ließen sich eine Küche für 25.000 Euro im Bernemer Dippchen in Frankfurt einbauen. Doch die bleibt kalt. Denn nach wie vor soll die Trennung zwischen speisengeprägter und getränkegeprägter Gastronomie bleiben. Das begrüßt der deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA).

Es muss diese Trennlinie geben. Das Bundesverfassungsgericht hat vor allem festgestellt, das Ausnahmen erst dann verfassungskonform sind, wenn sie konsequent sind. Es gibt viele Irrungen und Wirrungen. Und der Zeitgeist hat das Rauchen auch in der Gastronomie zurückgedrängt. Die Betriebe müssen sich darauf entsprechend einstellen. Wir unterstützen Sie dabei aktiv“, sagt Julius Wagner vom DEHOGA.

Er lobt, dass in Hessen mehr für die Kneipiers getan wurde als in anderen Bundesländer: „Wir konnten mit dem vorliegenden Entwurf erreichen, dass in Hessen mehr erlaubt ist als in vielen anderen Bundesländern, die sich mit dieser Frage überhaupt nicht beschäftigt haben“, berichtet der Rechtsanwalt.

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