Mit Tempo 200 unterwegs

Raser baut zwei Unfälle und fährt Polizei davon

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Hanau -  Ein Audi-Fahrer verursachte am Mittwoch gleich zwei Unfälle im Bereich von Rodenbach, weil er zu schnell auf der regennassen Fahrbahn unterwegs war.

Der TT-Fahrer war unmittelbar zuvor einer Polizeistreife aufgefallen, als dieser an der Anschlussstelle Hanau auf die Bundesstraße 43a in Richtung Hanauer Kreuz auffuhr und sich nicht an dort vorgeschriebene Geschwindigkeit (100 km/h) hielt.

Um den Raser, der mit Tempo 200 unterwegs war, anzuhalten, gab die Polizei Anhaltezeichen. Der Sportwagenfahrer setzte aber seine Fahrt weiter in Richtung A66 fort. An der Anschlussstelle Langenselbold/Ost verließ er die Autobahn, um auf der Landesstraße 3339 in Richtung Freigericht zu fahren. Anschließend bog der 19-Jährige auf die Kreisstraße in Richtung Rodenbach ab, wobei er ein Verkehrsschild beschädigte.

Von dort aus raste der Mann weiter nach Niederrodenbach. Die Polizeistreife brach daraufhin ihr Vorhaben, den Wagen zu stoppen, ab, entdeckte aber in der Gelnhäuser Straße einen geparkten, beschädigten Opel sowie Fahrzeugteile von einem Audi TT. Am Ortsausgang, Höhe einer Tankstelle, tauchte der geflüchtete Sportwagen plötzlich wieder vor den Beamten auf. Der junge Mann fuhr auch hier wieder zu schnell. Auf der Fahrt in Richtung Langenselbold  schaltete er sogar kurzzeitig das Fahrlicht aus, hielt aber dann im Bereich der Einmündung zur L 3339 an, wo er zuvor das Verkehrsschild umgefahren hatte. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Der Gesamtschaden beträgt etwa 13.000 Euro.

red

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