Kommentar

Qualität besser sichtbar machen

Von Axel Grysczyk

Bei vielen Verbrauchern rückt die Qualität der Lebensmittel für die Gerichte daheim immer stärker in den Vordergrund. Es werden Tests zu Rate gezogen, Qualitätssiegel verglichen und nur noch ganz bestimmte Läden aufgesucht.

Wenn man aber schnell mal einen Happen in einem Gastronomiebetrieb essen will, wird eine ähnliche Sorgfalt bei der Restaurantauswahl nicht an den Tag gelegt. Es wäre wünschenswert, wenn hier Kritiken – zum Beispiel im Internet – stärker zu Rate gezogen werden. Mehr noch: Qualitätsauszeichnungen oder Klassifizierungen müssten hier durch Verbände gefördert werden. Nur so fällt es dem Kunden leichter, eine für ihn akzeptable Entscheidung zu treffen. Und in diese Beurteilungen sollten auch wiederkehrende Beanstandungen durch Lebensmittelkontrolleure einfließen. Wer ständig im Clinch mit dem Gesundheitsamt liegt, muss herabgestuft werden. Denn: Nur fehlender Umsatz lässt viele Gastronomen bei der Hygiene umdenken!.

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