Nicht gut beraten!

Prozess: Steuerberaterin hinterzieht 330.000 Euro

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Frankfurt - Eine Steuerberaterin soll mit fingierten Belegen Steuern in Höhe von knapp 330.000 Euro hinterzogen haben und steht deshalb seit Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt.

Der Anklage zufolge reichte die 50 Jahre alte Unternehmerin zwischen 2003 und 2007 in größerem Umfang Belege  über angebliche Betriebskosten  ein, die in Wirklichkeit gar nicht angefallen waren. Dabei handelte es sich vor allem um die Beratung von Firmen bei der "Personal- und Wachstumsgestaltung". Der Steuerschaden betraf lauf Anklage besonders die Umsatz- und Einkommenssteuer der Angeklagten.

Am ersten von vier geplanten Verhandlungstagen schwieg die Frau zu den Vorwürfen. Die Unregelmäßigkeiten waren ans Tageslicht gekommen, nachdem die Steuerfahndung  gegen ihren Lebensgefährten ermittelt hatte, der in den zweifelhaften Abrechnungen als Zahlungsempfänger genannt worden war. dpa

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