Slackliner schwebt über der Skyline

Wolkenkratzer-Festival nach sechs Jahren wieder in Frankfurt

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Slackliner Reinhard Kleindl zeigt seinen spektakulären Trendport auf dem Tower 185.

Frankfurt - Sechs Jahre mussten die Frankfurter auf das spektakuläre Wolkenkratzer-Festival warten, dass am 25. und 26. Mai Einblicke in die Hochhäuser der Stadt und waghalsige Stunts bietet. Slackliner Reinhard Kleindl gab bereits einen Vorgeschmack auf dem Tower 185.

Frankfurt hat die schönste und höchste Wolkenkratzer-Skyline in Europa – die am 25. und 26. Mai mit Deutschlands höchstem und Frankfurts größtem Fest gefeiert wird: dem Wolkenkratzer-Festival 2013. Die Initiatoren des Festivals, die Landesbank Hessen-Thüringen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, erstmals die Frankfurter Neue Presse und Radio FFH öffnen nach 1996, 1998, 2001 und 2007 nun zum fünften Mal die obersten Etagen von Hochhäusern, die für Bürger normalerweise nicht zugänglich sind.

18 Skyscraper machen mit – so viele, wie noch nie zuvor. Erstmals werden Häuser auch am Samstagabend bis 23 Uhr geöffnet sein. Auf dem fünf Kilometer langen Wolkenkratzer-Parcours entlang der Hochhäuser bieten die Festivalmacher außerdem ein riesiges Fest in den Straßen „Mainhattans“. Mit spektakulären Aktionen zum Staunen und Mitmachen.

Nur 80.000 Tickets zu vergeben

Am Samstagabend (25. Mai) gibt es die „Nacht der Wolkenkratzer“ in der Frankfurter City: Mit nationalen und internationalen Stars auf Bühnen in der Innenstadt und dem Skyline-Feuerwerk von Hochhäusern mit Musikinszenierung. Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei, allerdings können für die Hochhäuser „nur“ 80.000 Tickets vergeben werden, da nicht mehr Aufzugskapazität zur Verfügung steht.

Bilder vom Slackliner auf dem Tower 185

Wolkenkratzer-Festival in Frankfurt: Slackliner schwebt über der Skyline

Die kostenlosen Karten gibt es ab 24. April, 7 Uhr, im Internet unter www.wolkenkratzer-festival.de, der Seite auf der alle Hochhaus-Fans Informationen rund ums Festival finden.

Fußballspieler spielen vertikal an der Fassade

Das Programm ist spektakulär: So kommen zum Beispiel die „Castellers de Vilafranca“, 150 Spanier, die mehrstöckige „Menschentürme“ (Castells) bauen. Der österreichische Profisportler Reinhard Kleindl ist Slackliner und zeigt seinen spektakulären Trendport auf dem Tower 185 . Bei diesem Festival werden besonders viele Kräne, Hubsteiger und außergewöhnliche Plattformen aufgebaut, von denen die City aus der Vogelperspektive zu erleben ist. Zu Bestaunen sind besondere Fußballspieler, die in der Vertikalen an einer Hausfassade kicken – mutige Festival-Gäste können ebenfalls mitspielen.

Basejumper springen von Hochhäusern

Basejumper springen mit Fallschirmen von Hochhäusern, das Spezialeinsatzkommando (SEK) der Frankfurter Polizei und die Polizeifliegerstaffel des Landes Hessen, sowie die Höhenrettungsgruppe der Frankfurter Berufsfeuerwehr üben auf Wolkenkratzern. Beim Festival bauen Künstler aus 150 Tonnen Sand die Skyline nach und auch aus hundertausenden Lego-Steinen werden Skyscraper entstehen, von Künstlern und Kindern. In der Taunusanlage bekommen die kleinsten Festivalbesucher ihren eigenen Abenteuerspielplatz, größere können sich an einem riesigen Wolkenkratzer-Tetris probieren. In Frankfurt öffnen am verkaufsoffenen Sonntag Geschäfte, über der Einkaufsstraße Zeil zeigen Motorrad-Akrobaten Stunt-Shows und Hochseil-Artisten präsentieren Highlights auf dem Wolkenkratzer-Parcours.

Die Gastronomie auf dem Wolkenkratzer-Parcours übernimmt Radeberger Pilsner. Streetbands aus vielen Ländern sorgen in der City für Stimmung.

red

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