Am 25. April

Programm zur Nacht der Museen in Frankfurt

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Frankfurt/ Offenbach - In keiner Nacht stehen die Museen in und um Frankfurt dermaßen im Blickpunkt wie in der Nacht der Museen. Am kommenden Samstag ist es wieder soweit.

Die 16. Nacht der Museen soll am Samstag, 25. April, wieder viele Kulturinteressierte zu später Stunde anziehen. 45 Museen und Kulturinstitutionen sowie Galerien zeigen den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm, das von Konzerten, Lesungen bis hin zu Performances und Mitmachaktionen reicht. Das genaue Angebot stellten die Organisatoren im Jüdischen Museum vor. Direktor Raphael Gross wies darauf hin, dass in Kürze die Umbauarbeiten des Hauses beginnen, die rund zwei Jahre andauern. Kulturdezernent Felix Semmelroth freute sich, erneut die publikumswirksame Veranstaltung zu skizzieren und bezeichnete sie als „Kulturentdeckungsnacht“, zu der wieder 30.000 bis 40.000 Besucher erwartet werden.

Neben dem Städel mit seinen Geburtstagsfeierlichkeiten, zählen unter anderem auch wieder das Senckenbergmuseum und der Zoo zu den teilnehmenden Einrichtungen. Neu ist in diesem Jahr das MMK2 im Taunus Turm und auch das Explora Museum ist wieder dabei.

Die Karte zur Nacht der Museen berechtigt zum Eintritt in alle teilnehmenden Häuser von 19 bis zwei Uhr und kostet 14 Euro. Sie ist gleichzeitig auch für den Shuttlebus gültig, der durch die Stadt fährt und die Standorte verbindet. Vom Eisernen Steg zum Städel sind die Schiffe der Primus-Linie im Einsatz, ebenfalls kostenfrei. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Karten sind ab sofort in allen 45 Einrichtungen erhältlich.

In Offenbach haben das Deutsche Ledermuseum, das Stadtmuseum mit einem Karikaturen-Workshop, das Klingspormuseum und das Zollamt-Studio gegenüber des Ledermuseums geöffnet. Dort stellen die Kreativschaffenden der Offenbacher Künstlerszene Objekte und Bilder aus. Ralph Ziegler, Leiter des Amtes für Kulturmanagement in Offenbach, ist stolz darauf, die Inszenierungen in den Häusern einem breiten Publikum präsentieren zu können.

hilipp Turowski, Niederlassungsleiter beim Hauptsponsor Ernst & Young hofft, das möglichst viel Geld während der Kunstauktion im Museum für Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, zusammenkommt (Start um 19.30 Uhr), denn dies ist für die beiden Kunsthochschulen in Frankfurt und Offenbach gedacht. Wer sich seinen Kulturfahrplan zusammenstellen möchte, ist unter www.nacht-der-museen.de richtig.

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