409 hessische Postbeschäftigte

Post-Streik geht weiter: Frankfurt und Offenbach betroffen

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Region Rhein-Main - Die unbefristeten Streiks in den sieben hessischen Briefzentren gehen weiter. Betroffen sind die Standorte Kassel, Eichenzell, Langgöns, Frankfurt, Offenbach, Wiesbaden und Darmstadt.

Sie sind ab heute 24-stündig rund um die Uhr im Streik – wie in der übrigen Bundesrepublik auch. In Hessen wird für den Tag mit 600 Streikenden gerechnet. Gestern hatten sich von Streikbeginn am Nachmittag an 409 hessische Postbeschäftigte in die Streiklisten eingetragen.

Der Landesfachbereichsleiter Postdienste von ver.di-Hessen, Detlev Borowsky: „Das Signal vom Postvorstand, das ver.di-Angebot, welches auch schmerzliche Lohnzurückhaltung beinhaltet, als völlig unzureichend zurückzuweisen, macht deutlich, dass es keine Anzeichen für einen kurzen Tarifkonflikt gibt. Es darf nicht vergessen werden, dass die Gewinne des Postkonzerns seit Jahren steigen und im Paketmarkt die DHL Marktanteile sogar im wachsenden Markt gestiegen sind. Wer hier von strukturellen Problemen spricht, wie der Postvorstand, hat wohl die Bodenhaftung verloren”, so Borowsky weiter.

red

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