Eisenbahn fährt durch die Wand

Playmobil: Kindheitserinnerungen unserer Leser

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Für die Playmobil-Eisenbahn der Familie Boos aus Dietzenbach gibt es extra einen Wanddurchbruch, der als Tunnel dient. EXTRA TIPP-Leser waren aufgerufen, ihre Playmobil-Geschichten an die Redaktion zu schicken.

Region Rhein-Main - 40 Jahre Playmobil: Das hat die Redaktion dazu veranlasst, in Kindheitserinnerungen zu kramen. Resultat: Eine Seite mit längst vergessenen Abenteuern. Hier sind nun die Erinnerungen unserer Leser. Von Axel Grysczyk

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Dem Aufruf – seine eigenen Playmobil-Erinnerungen zu schildern – ist unser Leser Christian Boos nachgekommen. Er denkt zurück an die Playmobil-Anfänge. „In dem Zimmer von mir und meinem Bruder tummelten sich die Anfänge der Playmobil-Ära, Nord-Staaten-Soldaten ritten durch das Zimmer und nebendran stand gleich der Bautrupp mit dem orangenen Baustellenfahrzeug und den grünen Bierflaschen aus Kunststoff auf der Pritsche“, schreibt er. Seine Zuschrift ist etwas Besonderes, denn seine Playmobil-Leidenschaft ist bis heute geblieben. „Die Begeisterung hat sich bis heute gehalten. Heute fährt für unseren Junior Yannick (und Papa) die Playmobil-Eisenbahn durch die Wohnung. Bei der Renovierung der Wohnung hat es sich halt so ergeben, dass ein Tunnel durch die Wand gestemmt wurde, um eine optimierte Verbindung von Zimmer zu Zimmer zu erreichen und um den Flur von Schienen für die Bewohner zu entlasten.“ Folge: Auch der Kater hat den Tunnel als Abkürzung entdeckt.

Kelkheimer bastelte eigene Playmobil-Piraten

Auch für Sven Bahr ist Playmobil eine zentrale Kindheitserfahrung. „Bauarbeiter, Ritter, Polizei, Feuerwehr, Cowboys, Indianer und Kavallerie. Das war die Auswahl, die mir zur Verfügung stand als ich regelmäßig mit Playmobil spielte. Allerdings mochte ich damals hauptsächlich Piratenfilme, und ich besaß auch ein Piratenbuch. Also bastelte ich mir aus allem was die Spielzeugkiste hergab und was sonst geeignet erschien, meine eigenen Playmobil-Piraten“, schreibt der Kelkheimer. Später habe er der Firma Geobra Brandstädter, die die Playmobil-Figuren herstellt, einen Brief geschrieben und darauf verwiesen, dass er mit Playmobil am liebsten Piraten und Seeräuber spiele. Er wünsche sich dies als nächste Figurenserie. Bahr: „Zwei Wochen später kam ein Dankesbrief mit einem Geschenk und dem Wunsch, dass ich noch viel Freude mit Playmobil habe. Diesen Brief schleppte ich fortan immer mit mir herum und zeigte ihn allen Freunden. Dabei ging er auch irgendwann verloren. Ein knappes Jahr später standen die ersten Playmobilpiraten im Kaufhaus. Sicher war ich nicht der einzige, der Briefe mit Spielideen an den Hersteller schickte – trotzdem für mich war das damals meine Erfindung.“

"Bei Playmobil kommt das warme Gefühl zurück"

Und Norbert Schulz  aus Frankfurt schreibt stellvertretend für viele weitere Einsendungen an die Redaktion: „Wenn ich heute die Playmobil-Figuren im Kaufhaus sehe, dann kommt dieses warme Gefühl zurück. Dieses Gefühl, das man hatte, wenn man nur für den Spaß lebte. Ein so schönes Gefühl.“

Bilder von den Playmobils

40-Jähriges Jubiläum von Playmobil

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