Schmerzvolles Vergnügen

Piercings-Partys liegen voll im Trend

+
Stichtag: Piercing-Partys liegen voll im Trend.

Region Rhein-Main – Feiern, Freunde, Autsch: Piercing-Partys sind der neuste Trend bei Körperschmuckfans. Auch im Rhein-Main-Gebiet findet die kuriose Feierei mit Pieks immer mehr Anhänger. Von Mareike Palmy

Nadeln und Titan statt Plastikgeschirr und Schnittchen: Vom Prinzip verläuft eine Piercing-Party wie eine Tupper-Party, nur eben mit Körperschmuck. Ob morgens mit Kaffee oder zu späteren Stunde mit Sekt, eine Piercingparty liegt bei Freunden des Körperschmucks derzeit voll im Trend. Egal ob in kleinen Gruppen oder als größere Veranstaltung, ab vier Gästen, piercen die Veranstalter los.

Lesen Sie auch:

Farben-Fest in Offenbach?

Obertshausenerin schmeißt Dildo-Partys

Pozzer treffen sich zu HIV-Partys

Auch das Tattoo- und Piercingstudio Tattoowerk aus Neu-Anspach im Taunus bietet die schmerzvollen Partys an: „Das wird zurzeit sehr gut angenommen von der Kundschaft. Vor allem Leute die nicht so viel Zeit unter der Woche haben, organisieren dann am Wochenende eine Piercing-Party für sich und ihre Freunde“, sagt Piercerin Daniela Beuth. Mittlerweile durchlöchert sie zwei bis drei mal im Monat Menschen auf Piercing-Partys. „Die persönliche Atmosphäre ist für viele das ausschlaggebende Argument. Viele fühlen sich zuhause einfach wohler. Außerdem gucken dann keine Fremden zu, sondern die besten Freunde halten Händchen, wenn’s piekst“, weiß die 29-jährige Piercerin.

Hygiene steht dabei an oberster Stelle: „Diskretion, Hygiene und Vertraulichkeit zählt auch bei den Piercing-Partys. Seriöse Partys erkennt man daran, dass es auch nach der Feier noch einen Ansprechpartner für die Nachsorge gibt“, erklärt Piercerin Ilonka Kosig von Red Star Tattoo in Michelstadt, die zu den Pionieren der Piercing-Partys im Rhein-Main-Gebiet zählt.

Kommentare