Menschen aus meiner Stadt

Peter Kraft ist der Tausendsassa in Praunheim

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Peter Kraft ist immer in Aktion: Ob bei der Feuerwehr oder ehrenamtlich bei zahlreichen Praunheimer Vereinen.

Praunheim - Peter Kraft  hat gleich mehrere Vorstandsämter in Praunheim inne, ist Stadtbrandinspektor  und ständig dabei, Ideen für seinen Stadtteil zu verwirklichen. Von Axel Grysczyk

Peter Kraft will Menschen helfen. Das treibt ihn an. Deswegen ist er Feuerwehrmann geworden und bildet heute im Feuerwehr-Trainings-Center am Flughafen Feuerwehrleute aus, und das ist auch der Grund, warum er sich ehrenamtlich engagiert: Im Bürgerverein, in der Awo, im Kleingartenverein sowie als Vorsitzender beim VdK  und in gleicher Funktion beim Vereinsring  Praunheim. Zudem ist er Stadtbrandinspektor in Frankfurt – das heißt der Chef aller 29 freiwilligen Feuerwehren. Der 50-Jährige, vierfache Familienvater ist ständig in Aktion.

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„Vergangene Woche hatte ich zwei Vorstandssitzungen, eine Ehrung bei der freiwilligen Feuerwehr, ein Treffen mit den Stadtbrandinspektoren anderer hessischer Städte und einen Tagesausflug mit der Ehrenabteilung der Wehr“, sagt er. Und sonntags ist er immer im Büro bei der Berufsfeuerwehr. „Da ist es ruhiger und ich habe Zeit, den ganzen Postkram zu erledigen“, sagt er. Ihm macht’s Spaß. Er kann etwas bewegen, Ideen umsetzen und kommt mit vielen Leuten in Kontakt. Doch es gibt auch Schattenseiten. In 25 Jahren ist er nur einmal mit seiner Frau in den Urlaub gefahren. Neuerdings geht er alle 14 Tage mit drei anderen Pärchen kegeln. Ein Wunsch der Gattin, damit sie auch mal etwas zusammen unternehmen. „Mittlerweile macht das Kegeln auch Spaß“, sagt er.

2016 will er als Stadtbrandinspektor aufhören

Kraft sieht sich als Schlüsselfigur. Durch seine Funktionen wird er gehört und kann an entscheidender Stelle etwas fallen lassen. Er führt die Vereine aber auch zusammen. Kraft: „Ich habe gemerkt, dass beispielsweise die Awo und der VdK ähnliche Angebote machen. Jetzt bieten wir beispielsweise unsere Feste gemeinsam an und können uns so gegenseitig helfen.“ Eine weitere Antriebskraft ist seine Liebe zu Praunheim. Praunheim habe ihn immer gefesselt. Man kennt sich, grüßt sich. Über all die Jahre ist das Grundverständnis in Praunheim gleich geblieben. 2016 will er als Stadtbrandinspektor  aufhören. Dann hat er mehr Zeit für die Familie und Urlaube. Und wenn er in Rente ist, will er noch mehr Urlaub machen. Aber Praunheim – das steht fest – will er nie verlassen.

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