Unterwegs von London nach Prag

Polizei stoppt Briten mit selbstgebautem Panzer

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Nicht nur das Kanonenrohr auf dem Dach des "Panzers" war wackelig: Die Polizei stellte erhebliche Schäden an der Bremsanlage fest.

Darmstadt - Alles andere als verkehrssicher war ein Ford Galaxy, den die Polizei auf der A672 aus dem Verkehr ziehen musste. Doch nicht nur das: Der Besitzer hatte ihn zu einem Panzer umgebaut.

Ein besonders kurioses Gefährt stoppte eine Streife der Polizeiautobahnstation Südhessen am Montag, 9. September. Gegen 14 Uhr sichteten die Polizisten auf der A672 bei Darmstadt einen Panzer. Sie kontrollierten das Fahrzeug und stellten fest, dass es sich um einen umgebauten Van handelte.

Der 26-jährige britische Besitzer des Autos hatte einen nachgebildeten Geschützturm mit passendem Rohr auf das Dach montiert und das Auto vollständig in Tarnfarben umlackiert. Der Grund: Er nahm mit einigen Freunden an einer Rallye von London nach Prag teil. Zum Zeitpunkt der Kontrolle war die Truppe gerade auf der dritten Etappe von Koblenz nach Feldkirch in Österreich unterwegs.

Die provisorisch befestigte Apparatur auf dem Dach war jedoch nicht der einzige Grund dafür, dass die Polizei den selbstgebauten Panzer aus dem Verkehr ziehen musste. Die Beamten stellten gravierende Mängel an der Bremsanlage und durchgerostete Querlenker fest.

Ein Trost für die enttäuschten Briten: Sie hatten bereits zu Beginn der Rallye den Preis für die originellste Fahrzeuggestaltung gewonnen.

msc

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