Ostend-Anwohner: Das Arbeitsamt verfällt langsam!

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Oben rechts am leer stehenden Gebäude ist noch das Logo des ehemaligen Arbeitsamtes zu sehen.

Frankfurt – Im Gebäude des ehemaligen Arbeitsamtes im Frankfurter Ostend hat seit Jahren niemand mehr gearbeitet. EXTRA-TIPP-Leserin Dolores Kohl: „Da werden Steuergelder versenkt.“ Denn am Gebäude prangt das Logo der Agentur für Arbeit. Doch die war dort nur Mieter. Von Jennifer Dreher

Dolores Kohl schaut in das leer stehende, ehemalige Arbeitsamt.

„Das Gebäude gehört wohl privaten Investoren, jedenfalls nicht der Bundesagentur für Arbeit. Das Logo zu entfernen, ist Sache der Eigentümer“, sagt Anna Morales von der Frankfurter Agentur für Arbeit. Seit dem Auszug vor fünf Jahren ist allerdings nichts mehr mit dem Gebäude in der Oskar-von-Miller-Straße passiert.
Das wirft bei den Anwohnern Fragen auf. „Das ist doch ein tolles Objekt in der besten Lage, nur wenige Meter vom Main und der Innenstadt entfernt. Dass damit nichts passiert, ist schade. Es verkommt immer mehr“, berichtet Kohl. Der Blick ins Innere verrät, dass im Gebäude viel zu tun ist. Blaue Müllsäcke stehen da. Verkleidungen und Bodenbeläge fehlen. Einige Fenster sind kaputt.
Doch das könnte sich vielleicht noch in diesem Jahr ändern. Der Eigentümer, die IVV-Immobilien-Verwaltungs- und Verwertungsgesellschaft, hat das Ziel, das Objekt zu verkaufen. Derzeit gebe es Verhandlungen. „Das würde mich sehr freuen, wenn da mal etwas passiert“, hofft Kohl.

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