Im Spessart-Camp

Überlebenstraining: Offenbacherin schlägt sich durch

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Barbara Wellmann ist einer der zehn Kandidaten im Spessart-Camp

Offenbach – Es ist kalt, alles ist klamm und der Magen knurrt. Das ist der Rahmen für das Spessart-Camp. Ab dem 16. Februar wollen zehn tollkühne Kandidaten acht Tage lang im Spessart überleben. Von Axel Grysczyk

Der Veranstalter, das Funkhaus Aschaffenburg, stellt einen Überlebenscoach, der Rest ist Überraschung. Am Ende können die Zuschauer ihren Lieblingskandidaten zum Spessart-König wählen. Eine der Kandidatinnen ist Barbara Wellmann aus Offenbach. Sie will’s bis zum Schluss schaffen und vor allem die 5000-Euro-Siegprämie einstreichen.

Eigentlich ist sie für den redaktionellen Inhalt des Online-Auftritts der Offenbach-Post zuständig: Wählt Bilder und Artikel aus, dreht Videos oder moderiert Live-Ticker. Ab nächstem Samstag wird sie zum Waldmenschen, der Wasser aus dem Bach trinkt und irgendwie hofft, nur mit dem, was sie am Körper trägt, eine Woche im Spessart zu überleben. „Angst habe ich keine“, sagt die 33-Jährige, „höchstens vor einem Kandidaten, der sich als Psychopath erweist.“

Siegesprämie von 5000 Euro

Weil sie noch Resturlaub hat, ist sie auf die Idee gekommen, ins Spessart-Camp einzusteigen. Eine spontane Idee, Vorkenntnisse hat sie nicht. „Ich hab’ mir auf Youtube erstmal angeschaut, wie man Feuer macht“, sagt sie. Ihr Plus: „Ich bin hart im Nehmen.“

Das Spessart-Camp ist nicht mit dem RTL-Dschungelcamp zu vergleichen. Hier geht es um eine Survival-Woche mit einem Überlebenstrainer an einem geheimen Ort. Auch wenn jeden Tag aus dem Camp berichtet wird (zu sehen auf www.main.tv im Internet oder auf Main TV im Fernsehen). Am letzten Camptag entscheiden dann die Zuschauer, wer die Siegprämie von 5000 Euro einstreicht.

Durchboxen bis zum Schluss

Kick-Boxerin Wellmann – trainiert dreimal die Woche – will sich auf alle Fälle bis zum Schluss durchboxen. Helfen soll ihr dabei ein kleiner Engel aus Stein, den sie als Glücksbringer dabei hat. Als sie sich einst im Dschungel in Costa Rica verirrte, hatte sie ihn auch dabei und fand den Weg zurück. „Daher gehe ich mal davon aus, dass er mir auch im Spessart hilft“, sagt sie.

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Vermissen wird sie warmes Wasser, Kaffee und ihr Kopfkissen. Dafür freut sie sich, Grenzen zu erfahren und etwas Neues zu erleben. Sie hat keine Ahnung, welche Aufgaben sie meistern muss. Wellmann: „Ich weiß nur, dass ich am ersten Tag ein Bett, einen Unterschlupf gegen den Regen und eine Toilette bauen muss. Mehr weiß ich nicht.“

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