17-jähriger aus der Salafisten-Szene

Offenbacher schickt Todesdrohung an islamischen Theologen

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Offenbach - Am Donnerstagmorgen hat die Stadtanwaltschaft Darmstadt die Wohnung eines 17-jährigen Offenbachers durchsucht, weil er im Verdacht steht den Leiter des Zentrums für islamische Theologie in Münster mit dem Tode gedroht zu haben.

Am Donnerstagmorgen wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt die Wohnung eines 17-jährigen in Offenbach von Beamten des Staatsschutzkommissariats des Polizeipräsidiums Südosthessen durchsucht. Der 17-Jährige steht im Verdacht, im Sommer 2014 den Leiter des Zentrums für islamische Theologie im nordrhein-westfalischen Münster per Mail unter falschem Namen mit dem Tode gedroht zu haben. Weiterhin steht er im Verdacht, in betrügerischer Absicht per Internetbestellung unter falschem Namen Outdoorbekleidung erworben zu haben. Der Jugendliche engagiert sich seit 2013 im Offenbacher Koranverteilungsprojekt "LIES!" und ist der salafistischen Szene in Offenbach zuzuordnen, teilte die Polizei mit. Bei der Durchsuchung wurden beweiserhebliche Sachen gefunden und sichergestellt.

red

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