Mieter warnt seine Nachbarn

Drei Verletzte bei Kellerbrand in Offenbach

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Symbolfoto

Offenbach - Beißender Rauchgestank schreckt am Sonntag die Bewohner eines Wohnhauses an der Berliner Straße auf. Im Keller des Gebäudes war gegen 15.15 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Ein Bewohner reagiert besonnen. 

Der Mann verständigte umgehend die Feuerwehr und klingelte danach bei allen Nachbarn. Als die Einsatzkräfte nach knapp fünf Minuten eintrafen, hatten bereits alle Bewohner das Haus verlassen. Die Löscharbeiten gestalteten sich dagegen zunächst schwierig.

Der Brandherd lag in einem Kellerverschlag und war nur schwer zu erreichen. Dichter Rauch und Flammen ließen zunächst auch nicht erkennen, was dort genau in Brand geraten war. Nachdem sich ein Trupp vorgearbeitet hatte, war das Feuer innerhalb kürzester Zeit gelöscht. Allerdings zogen große Mengen Rauch durch die Räume, sodass die Feuerwehr die Zimmer professionell belüften musste. 

Ein Notarzt und die Besatzung von vier Rettungswagen kümmerten sich währenddessen um die insgesamt 15 verschreckten Bewohner. Drei von ihnen hatten vermutlich Rauchgase eingeatmet, weshalb sie sicherheitshalber in eine Klinik gebracht wurden. Weitere Verletzungen waren nicht zu beklagen. Nach dem Einsatz durften die Menschen in ihre Wohnungen zurück. Auf der Berliner Straße kam es aufgrund des massiven Einsatzes zu Verkehrsbehinderungen, die Polizei leitete den Verkehr großräumig um. 

Mit Brandschutz beschäftigt sich derzeit auch der Kreis Offenbach intensiver. Nach dem verheerenden Feuer in einem Londoner Hochhaus, standen auch vergleichbare Gebäude im Kreisgebiet auf dem Prüfstand. In Heusenstamm und Dietzenbach deckten die Experten dabei gefährliche Mängel auf. red/skk

Fotos: Königsteiner Haus nach Feuer unbewohnbar

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