Nussknacker-Design made in Offenbach

+
Aroma-ID-Chef Karsten Küber und seine Mitarbeiter entwickeln Design-Produkte: Von Haushaltsgegenstände bis hin zu Industriemaschinen.

Offenbach/Frankfurt – Noch bis kommenden Dienstag findet in Frankfurt die Konsumgütermesse Ambiente statt. Das Offenbacher Designstudio Aroma-ID ist dort mit Produktneuheiten vertreten. Von Norman Körtge

Ein Nussknacker (Foto) für den Besteckanbieter Auerhahn oder eine Autohebebühne für die Firma Nussbaum: Die Bandbreite der Produkte, die in der Speyerstraße 7 in Offenbach ihr Design erhalten haben, ist groß. Aroma-ID heißt die Firma um Geschäftsführer Karsten Küber, der mit seinem Team seit 1999 bereits viel Kreativität bewiesen hat.

Ein herausragendes Stück möchte Küber allerdings nicht nennen. Stattdessen: „Die Marken, für die wir arbeiten, sind für mich permanente Highlights“, sagt der Diplom-Industriedesigner. Die Kunden-Referenzen können sich sehen lassen: Lufthansa, Deutsche Bahn, Braun, Oral B, Bosch. Viele der Auftraggeber verlangen allerdings Geheimhaltung über die genauen Designaufträge.

Aroma-ID blickt zuversichtlich auf die Ambiente-Messe

Ein Nussknacker von Auerhahn Bestecke

Umso erfreulicher ist es dann für Küber und seine Mitarbeiter, wenn der Name Aroma-ID mit auf der Verpackung steht. Wie jetzt auf der seit Freitag laufenden Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt. Dort dreht sich alles um Produkte für den gedeckten Tisch, Küche und Hausrat, Dekorationsartikel sowie Wohn- und Einrichtungsaccessoires. Am Stand des Haushaltswarenherstellers WMF werden auch Artikel des Besteckanbieters Auerhahn präsentiert. Unter anderem ein Nussknacker, eine Wanduhr, eine Korbserie und eine Öllampe tragen die Handschrift des Offenbacher Designstudios. Küber freut sich vor allem auf den Kontakt mit Händlern und Messebesuchern. „Die Rückmeldungen sind unverzichtbar für die Weiterentwicklung des Designs“, berichtet er.

Im Trend sind immer noch einfache, geradlinige Formen. „Aber es kommt eine romantische Note mit leichten Verziehrungen dazu“, sagt Küber. Auch könnte Gold schon bald wieder eine größere Rolle spielen. In der Mode und bei Dekorationsartikeln sei dies schon so. „In der Regel färbt das dann mit ein wenig Abstand auf andere Produkte ab“, meint der Design-Experte.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare