Nippon-Filmfestival: Extremkurzfilme für die U-Bahn

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Marion Klomfaß hat das Nippon Festival in Frankfurt salonfähig gemacht.

Frankfurt – Bei der zwölften Ausgabe des Nippon Connection Festivals, des größten Festivals für japanisches Kino, wird zum ersten Mal ein neuer Wettbewerb an den Start gehen: Der VGF Nippon in Motion Award. Entscheidend ist, dass der Clip nicht länger als zwölf Sekunden dauert. Von Dirk Beutel

Festivalgründerin Marion Klomfaß erklärt: „Irgendwann bin ich auf die Idee gekommen, dass die Infoscreens in den U-Bahnen im Grunde ein tolles Medium sind, die man statt für Werbung als künstlerische Plattform nutzen könnte.“

So ergaben sich die auf den ersten Blick ungewöhnlichen Rahmenbedingungen. Bis jetzt sind etwa 30 Extremkurzfilme eingeschickt worden. „Wir treffen eine Vorauswahl. Diese stellen wir auf unserer Internetseite http://www.nipponconnection.com aus, wo unsere Besucher ihren Favoriten online bestimmen können. Der Gewinner des VGF Nipon in Motion Award erhält 250 Euro. Die ersten drei Plätze werden auf den Infoscreens in den Frankfurter U-Bahn-Stationen und beim nächsten Nippon Connection Festival gezeigt.

Ein Schwerpunktthema des zwölften Nippon Connection Festivals wird die Dreifachkatastrophe von Fukushima sein. Daneben werden über 100 Filme an verschiedenen Orten präsentiert. Festivalzentrum ist das Studierenhaus auzf dem Campus Bockenheim.

In Zusammenarbeit mit der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) können noch bis Dienstag, 31. Januar, Filme eingereicht werden. Das Thema ist dabei eher zweitrangig. – eine echte künstlerische Herausforderung.

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