Nachwuchssorgen bei Gesetzeshütern

Leserreaktionen: „Polizei sollte vom hohen Ross runter“

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Region Rhein-Main – Großes Echo auf den EXTRA TIPP-Artikel „Nachwuchssorgen schlimmer als die Polizei erlaubt".

Leserin Martina Pignone aus Frankfurt schreibt: „Da ich selbst einen Lebensgefährten habe, der im Polizeidienst ist, höre ich immer wieder von den Nachwuchssorgen bei der Polizei. Mein Partner ging noch zur Polizei als es möglich war, dies auch nur mit Realschulabschluss zu tun. Man sollte vielleicht mal von dem hohen Ross runter kommen, für alle Berufe das Abitur zu benötigen. Ich höre oft von Überforderung und Burnout und bin der Meinung, dass ein guter Realschüler manchen Anforderung mehr gewachsen wäre, als selbst überschätzende Abiturienten.“ Auf extratipp.com äußert sich „Michael McManus“: „Es war zu erwarten, dass man Personalprobleme bekommt, wenn man in einen Beruf wie dem des Polizeibeamten nur noch Abiturienten einstellt! Wenn ich heute ein gutes Abi habe, gehe ich nicht zur Polizei, wo ich Schicht arbeite, meinen Kopf hinhalte, mit meinem Leben und meiner Gesundheit hafte und mir für schlechte Bezahlung auf der Straße Finger und Klamotten mit allen möglichen Körperflüssigkeiten versaue! Ganz zu schweigen davon zum pöbelnden Bürger.“ Internetleser „Tom“ kritisiert die Arbeit des hessischen Innenministeriums: „Hintenrum die Polizei wegrationalisieren und vorne herum in formschönen Mitarbeiterbriefen die ‘tolle’ Arbeit loben. Ich kann es nicht mehr hören. Diese Doppelzüngigkeit kotzt mich an.“ „Die hessische Polizei ist schon so kaputt, da muss nur mal was Größeres passieren und nix wird klappen“, kommentiert Leser „Schnoerbel“ auf unserer Homepage ähnlich.

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