Arbeitsgruppe eingesetzt

Tödliche Kopschüsse: Opfer ist Wettbürobetreiber

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Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen der Tat.

Frankfurt - Nach den tödlichen Schüssen auf einen Frankfurter Geschäftsmann hat die Polizei eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Mehrere Schüsse in den Kopf seien nach dem Ergebnis der Obduktion Ursache für den Tod des 50-Jährigen gewesen, sagte eine Polizeisprecherin.

Selbstmord schließen die Ermittler aus. Der Mann war am Freitagmorgen auf dem Weg in sein Büro getötet worden. Seine Leiche wurde in einer Blutlache im Windfang eines Büro- und Ärztehauses im Stadtteil Sachsenhausen gefunden. Zudem entdeckten Beamte dort mehrere Patronenhülsen. Medienberichten zufolge leitete der Mann eine Wettfirma. Dies wollte die Polizei jedoch auch am Samstag nicht bestätigen. Es bestehe aber ein Zusammenhang zwischen dem Toten und einer solchen Firma.

Bilder vom Einsatzort

Kopfschuss: Leiche in Frankfurt gefunden

Die Staatsanwaltschaft setzte eine Belohnung von 5000 Euro für Hinweise aus, die zum Täter und seiner Festnahme führen. Bislang sind keine Zeugen bekannt, die Schüsse gehört haben. Laut Polizei waren zum Tatzeitpunkt noch nicht viele Menschen in der Nähe, weil viele Geschäfte noch geschlossen hatten.

dpa

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