Die Krux mit den Kräutern

Nach EU-Siegel: Behörden kontrollieren "Grüne Soße"

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Die Frankfurter Grüne Soße soll kontrolliert werden.

Frankfurt/Gießen - Nach Verleihung des EU-Schutzsiegels an der Frankfurter Spezialität „Grüne Soße" hat das Regierungspräsidium Gießen Kontrollen angekündigt. Wie die Behörde heute mitteilte, soll regelmäßig überprüft werden, ob Handel und Erzeuger tatsächlich die strengen Richtlinien der EU einhalten.

Unter anderem sehen diese vor, dass die sieben Kräuter für die Soße in Handarbeit in ein blickdichtes Spezialpapier eingeschlagen werden müssen. Auch müssen Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Kresse, Pimpernelle, Borretsch und Sauerampfer in einem vorgegebenen Mengenverhältnis zueinander stehen und aus Frankfurt oder angrenzenden Kommunen stammen. Die EU hatte der Spezialität am vergangenen Mittwoch das begehrte Siegel als „geschützte geografischen Angabe" zuerkannt.

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