Ein Blick hinter die Fassaden

Mönchszelle und Co.: Geheime Orte im Frankfurter Bahnhofsviertel

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Geheimnisvolle Schatten wirft das Wappen an der Pforte der Freimaurer im Schein der Laterne.

Frankfurt – Rotlicht, Restaurants, Banken – typisch Bahnhofsviertel eben. Doch hinter den Fassaden verbergen sich so manche Highlights von denen nur wenige wissen. Fotograf Ulrich Mattner verrät nun die neun geheimnisvollsten Orte. Von Christian Reinartz 

Die Mönchsklause im Glockenturm der Weißfrauenkirche.

Dass es im Bahnhofsviertel eine Menge Bordelle und Bars gibt, weiß jeder. Von einer Mönchszelle haben aber nur wenige gehört. Und doch gibt es sie inmitten des bunten Treibens. Und zwar in einem Glockenturm. Ulrich Mattner, Fotograf und Bahnhofsviertel-Buchautor packt nun sein Wissen über die geheimen Orte des Viertels aus und bietet eine Führung zu den außergewöhnlichsten und unerwartetsten Locations in Frankfurts Szene-Viertel. Mit dabei: Die geheimnisvolle Freimaurerloge zur Einigkeit, die sündige Hinterzimmerbar im „Pik Dame“ sowie sechs weitere versteckte Höhepunkte. Alle neun können mit Mattner bei seiner „Hidden Places Tour“ besichtigt werden. „Hier gibt es so viele Geheimtipps und tolle Orte, die aber nur die wenigsten kennen“, sagt Mattner. „Dabei sind das wirkliche Highlights.“ Sie bekannt zu machen und den Leuten eine andere Seite des Bahnhofsviertels, abseits des Rotlichts zu zeigen, treibt Ulrich Mattner an. „Dieses Viertel hat soviel Tolles zu bieten. Das müssen die Leute da draußen aber auch gezeigt bekommen.“

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