Mittelalter plus Rock in Hanau: In Extremo

Hanau - Mit Sackpfeife und Harfe würzen In Extremo Rockmusik mittelalterlich. Am Freitag, 14. August, sind sie im Amphitheater Hanau.

Michael Rhein, Sänger der siebenköpfigen Band, sprach im Vorfeld mit dem EXTRA TIPP über Tourleben, Mittelalter und das Musikerdasein in der DDR.br /EXTRA TIPP: Wie sind Sie zum Mittelalter-Rock gekommen?br /Rhein: Das war Zufall oder besser gesagt eine Schnaps- beziehungsweise Kneipenidee. Die Hälfte von uns spielte schon länger auf Mittelaltermärkten. Eines Abends kam dann die Idee, uns mit Kumpeln zusammenzutun, die eine Rockband hatten.br /EXTRA TIPP: Spielt das Mittelalter in Ihrem Leben eine große Rolle?br /Rhein: Natürlich beschäftigt man sich damit. Ich interessiere mich sehr für die Epoche soweit es die Musik betrifft. Ich wollte aber auf keinen Fall im Mittelalter gelebt haben und auch auf einem Mittelaltermarkt war ich schon lange nicht mehr.br /EXTRA TIPP: Ihre musikalischen Anfänge liegen noch in der DDR. Wurden Ihnen damals Steine in den Weg gelegt?br /Rhein: Jeden Tag. Wir standen mit einem Fuß im Grab und mit dem anderen im Knast. Ich möchte den Osten nicht zurück haben, die Zeit aber auch nicht missen. Sie war die beste Lebensschule überhaupt. Man sollte aber einen Schlussstrich ziehen. Das ist jetzt schon 20 Jahre her.br /EXTRA TIPP: Bereits seit Mai und bis September sind Sie auf Tour. Wie finden Sie es, so viel unterwegs zu sein?br /Rhein: Man steigt im Mai in den Bus ein und im September wieder aus, 250 Tage nonstop unterwegs, jeden Tag eine andere Stadt oder ein anderes Land. Dabei ist es sehr wichtig, dass man es sich nicht stressig macht. Zum Glück sind wir aber mehr als eine Band: Wir sind wie eine Familie.br /EXTRA TIPP: Freuen Sie sich schon auf Ihre hessischen Fans in Hanau?br /Rhein: Ja! Früher haben wir mal in der Batschkapp angefangen und kommen seitdem sehr gerne nach Hessen.br /Karten für In Extremo gibt es in allen bekannten Vorverkaufstellen

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