Messe soll Energie-Wirrwarr klären

Von Axel Grysczykbr /Offenbach - Die Energiekosten ziehen den Hausbesitzern das Geld aus der Tasche. Um diese Entwicklung zu stoppen, geben die Aussteller bei den Energiespartagen in der Offenbacher Stadthalle am 23. und 24. Februar jeweils von zehn bis 18 Uhr Tipps, bares Geld zu sparen.

Der EXTRA TIPP hat vor der Messe bereits mit Martin Kutschka von der Energieagentur Rhein-Main gesprochen.br /EXTRA TIPP: Wie funktioniert Energiesparen im eigenen Haus ohne großen Aufwand?br /Kutschka: Mit der Änderung des Nutzerverhaltens - zum Beispiel richtig Heizen und Lüften - können Hausbesitzer bis zu zehn Prozent Energiekosten sparen. Damit gewinnt man keinen Blumentopf, eher schon mit guter Dämmung, neuer Heizanlage und oder Solarunterstützung. Damit kann man bis zu 70 Prozent Kosten sparen.br /EXTRA TIPP: Trotzdem sehen viele Hausbesitzer neue Technologien noch kritisch.br /Kutschka: Das hängt mit den Fördersystemen zusammen. Es gibt zig verschiedene Förderungsformen, da steigt der Kunde und der Handwerker nicht durch. Dazu kommen viele sogenannte Experten, die mit ihrem Halbwissen für Verwirrung sorgen. Fakt ist: Bereits in ein paar Jahren ist das Ölfördermaximum erreicht und dann erwartet uns eine Kostenexplosion.br /EXTRA TIPP: Kann man denn wirklich mit Energiesparen geld verdienen?br /Kutschka: Wer heute 50.000 Euro in ein Einfamilienhaus investiert und damit eine anständige Wärmedämmung, neue Isolierungen und einen neuen Heizkessel kauft, spart in zehn Jahren 80.000 Euro. Und ich habe nur moderate Steigerungen der Energiepreise zugrunde gelegt.Im Foyer des EXTRA-TIPP-Verlagsgebäudes, Waldstraße 226 in 63071 Offenbach, liegen 50 Freikarten für die Energiespartage. Einfach abholen und sich am kommenden Wochenende informie

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