Platz zwei für Marko Pipic

Unser Riese ist der neue Spessart-Prinz

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Daumen hoch: EXTRA TIPP-Leser Marko Pipic hat knapp die Spessart-Camp-Krone verpasst. Der Frankfurter darf sich jetzt Spessart-Prinz nennen.

Region Rhein-Main - Für die Spessart-Camp-Krone hat es nicht gereicht. Aber unser 2,05-Meter-Kandidat Marko Pipic ist stolz auf Platz zwei und einen Oscar. Von Norman Körtge

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Drei, vier Frikadellen, ein paar Stücke Käsekuchen und natürlich seine heißgeliebte Frau Anna sowie die beiden kleinen Töchter Sophia und Helena wieder im Arm haben – und schon waren für Marko Pipic die zurückliegenden Strapazen fast vergessen. Sieben Tage lang hat der Frankfurter vom Funkhaus Aschaffenburg – Radio Primavera und Main.TV – organisierten Spessart Camp mit elf weiteren Abenteurern unter freiem Himmel gelebt und gelitten. Der 36-Jährige ließ für eine Woche die Zivilisation hinter sich, lernte von Überrlebenstrainer Stefan Kudela wie man Gruppenunterkünfte aus Holz und Tannenzweig errichtet, mit Tampons Feuer macht, eine Seilbrücke baut, sich von einer 30 Meter hohem Felswand abseilt und in einem Erdofen Brot backt. „Ich werde die Woche nie vergessen“, ist sich der 2,05-Meter-Mann sicher.

Kontakt zur Familie fehlte Pipic sehr

Vor allem eine Erfahrung hat Pipic nachhaltig geprägt. Nach einer Woche ohne jeglichen Kontakt weiß der Vater mehr denn je, wie wichtig seine Familie für ihn ist. Unter diesem Nicht-Kontakt hat der Riese im Camp sichtlich gelitten. Der Spaß kam trotz des ständigen Hungers dennoch nicht zu kurz. Vor allem Pipics gespielter Ausraster am sechsten Tag sorgte erst für ernste Gesichter, dann für Lacher. Nach einem Ausflug mit Mitcamper Thomas Koch war der Frankfurter auf den zwei Köpfer kleineren Koch losgegangen und hatte ihn vor sich hergeschupst. Die Erleichterung bei allen war groß, dass die beiden Spaßvögel den Streit nur inszeniert hatten. Spessart-Camp-Moderator Jens Pflüger war von der filmreifen Einlage so angetan, dass er den beiden den Spessart-Camp-Oscar verlieh. Danach hatte sich Pipic durchaus auch Chancen auf die Spessart-Camp-Krone ausgerechnet. Aber der Aschaffenburger Stefan Rickert nutzte offensichtlich seinen Heimvorteil beim Telefonvoting aus. Für ihn riefen 29,9 Prozent der Anrufer an. Für Pipic waren es 16,4 Prozent, was Platz zwei und das inoffizielle Amt des Spessart-Prinzen bedeutet.

Bilder vom Spessart Camp

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