Mantrasänger senden positive Energie

Jedes Wort verbreitet eine Schwingung, ob positiv oder negativ“, erklärt Heinz Schleicher. Diese Schwingungen seien Energien, die durch die Luft in die Atmosphäre geleitet werden. Wenn sie Mantras singen, dann spenden sie somit der Welt positive Energie, so der 60-Jährige.

Es herrscht so viel Stress und Aggressivität“, erklärt seine Frau: „Wir wollen dem entgegenwirken.“ Sie glauben an die heilenden Kräfte des Mantrasingens, sind aber gläubige Christen. „Wir gehören keiner Sekte an“, stellt Eleonore Schleicher klar. Vorurteilen begegne sie aber häufig. „Einige Leute denken, dass ein Guru dahinter steckt, aber das ist nicht so“, sagt die 58-Jährige. „Wir wollen, dass die Menschen den Guru in sich selbst finden“, fügt ihr Mann hinzu.

In ihrem kleinen Gesangsraum im Souterrain haben sie Gegenstände und Bilder aller Religionen ausgestellt: Ein Bild der heiligen Maria, ein steinerner Buddha, ein Porzellan-Engel und ein lebensgroßer Papp-Aufsteller des indischen Guru Sathya Sai Baba.

Wir sind weltoffen“, erklärt Heinz Schleicher. Daher singt das Ehepaar Mantras aus allen Religionen und in verschiedenen Sprachen. „Das Mantrasingen ist Teil unserer Lebensphilosophie“, sagt Eleonore Schleicher. Die wirkt sich nicht nur auf ihre Musik, sondern auch auf ihre Ernährung aus. Fleisch kommt bei dem Ehepaar nicht auf den Tisch. Dadurch fühlen sie sich ausgeglichener.

Wer dabei sein will, kann sich telefonisch unter Tel. 069 87876275 bei den Schleichers melden und die Mantras auf sich wirken lassen.

Angefangen mit dem Mantrasingen hat Eleonore Schleicher vor 13 Jahren. Damals bereiste sie Indien und traf den umstrittenen Guru Sathya Sai Baba. Sein Gesang hatte sie fasziniert und berührt. Mantras seien wie ein Gebet und spendeten Kraft, so die 58-Jährige. Daher singen die beiden auch häufig in Altersheimen und Kliniken. „Uns ist es eine Freude, den Menschen mit unserem Gesang etwas Gutes zu tun“, erklärt Heinz Schleicher: „Musik ist unser Leben.“ Singen stärke das Herz-Kreislauf-System und die Immunabwehr.

Der arbeitslose Drucker schreibt in seiner Freizeit Texte und Melodien. Die sind auch jeden ersten Samstag im Monat im Souterrain des Ehepaares zu hören. Auf Sitzkissen können Gäste der Musik der Schleichers lauschen. „Wer will, singt mit oder genießt einfach die Atmosphäre“, sagt der 60-Jährige. Eintritt nehmen sie nicht, aber über Spenden freut sich das Paar.

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