Nach Notoperation gestanden:

Mann tötete Ehefrau mit 16 Messerstichen

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Hanau/ Offenbach - Eifersucht ist nach ersten Ermittlungen das Motiv der tödlichen Messerattacke eines Mannes auf seine Frau am Montag in Hanau gewesen. Der Mann habe 16 Mal auf die 29-Jährige eingestochen, sagte der Hanauer Oberstaatsanwalt Jürgen Heinze.

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Der ebenfalls 29-Jährige habe die Tat gestanden, gegen ihn sei Haftbefehl erlassen worden. Der Mann hatte sich selbst schwere Verletzungen zugefügt und war mit dem Auto davongefahren, wurde aber von der Polizei angehalten, da er Schlangenlinien fuhr. Danach entdeckten die Beamten die Leiche seiner Frau in der Wohnung.

Der Mann habe offenbar vermutet, dass seine Frau Kontakt zu einem anderen Mann hatte, sagte Heinze. Der 29-Jährige sei der Polizei wegen innerfamiliären Gewaltdelikten bereits bekannt gewesen. Er musste operiert werden und befand sich am Dienstagnachmittag nicht mehr in einem kritischen Zustand. Das Paar hat einen fünfjährigen Sohn, der sich zur Tatzeit aber nicht in der gemeinsamen Wohnung aufhielt.

dpa

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