Zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren

Mainova senkt Strompreise ab 2015

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Region Rhein-Main - Ab dem 1. Januar 2015 senkt die Mainova AG den Arbeitspreis in Frankfurt in den unterschiedlichen Tarifen zwischen 1,7 und 4,4 Prozent. Eine Familie mit einem Durchschnittsverbrauch von 4.000 Kilowattsunden spart so zwischen 20 und 47,60 Euro pro Jahr.

Die Mainova kann den Strompreis senken, obwohl die staatlich festgelegten Bestandteile des Strompreises im nächsten Jahr erneut ansteigen. Zwar sinkt die EEG-Umlage um 0,07 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh), dafür steigen aber die von der Bundesnetzagentur festgesetzten Netzentgelte in Frankfurt um 0,37 ct/kWh. Im Saldo aller Umlagen und Entgelte ergibt sich ein Kostenanstieg von 0,217 ct/kWh. Die Mainova könne diesen Anstieg kompensieren und zusätzlich sogar Kostenreduzierungen an ihre Kunden weitergeben.

Ohne die von der Mainova nicht beeinflussbaren Kostenbestandteile würde die Preissenkung zwischen 2,7 und 5,4 Prozent liegen. „Die Mainova hat die möglichen Spielräume genutzt. Wir haben interne Prozesse weiter optimiert und die Beschaffungskosten gesenkt. Diese Vorteile geben wir selbstverständlich an unsere Kun-den weiter. Daher können wir zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren die Strompreise in Frankfurt wieder senken.

Gas-und Wasserpreise bleiben stabil

Gute Nachrichten gibt es auch für alle Gas- und Wasserkunden der Maino-va: Die Preise bleiben stabil“, sagt Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG. Die unterschiedlichen Preisänderungen in den jeweiligen Tarifen sind in differenzierten Beschaffungsstrategien begründet. Norbert Breidenbach, Vertriebsvorstand der Mainova AG: „Die Strommen-gen für die jeweiligen Tarife müssen wir aufgrund unterschiedli-cher Vertragslaufzeiten differenziert am Markt beschaffen. Dar-über hinaus unterscheiden sich die Tarifprodukte auch bei den Risiken und dem internen Aufwand. Dies macht sich unmittelbar beim Preis bemerkbar. Besonders froh bin ich, dass wir unseren Ökostrom Novanatur erstmals günstiger anbieten können als den Grundversorgungstarif.“

red

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