25 Minuten unter Wasser

Tödlicher Badeunfall: Junge stirbt im Krankenhaus

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Frankfurt - Ein am Dienstagabend aus dem Main geretteter Jugendlicher ist in einem Frankfurter Krankenhaus gestorben. Der 16-Jährige habe sich nach einem Fußballspiel plötzlich ausgezogen und sei in den Main gesprungen. Warum er unterging, ist unklar.

Passanten hatten Hilfe gerufen, weil sie den 16-Jährigen auf einem Schwimmponton - eine Art künstliche Insel - gesehen und dann aus den Augen verloren hatten, wie die Feuerwehr mitteilte. Rettungstaucher bargen den Jungen vom Grund des Flusses. Er habe sich rund 25 Minuten unter Wasser befunden. Nach ersten Wiederbelebungsmaßnahmen vor Ort wurde er in den Schockraum der Universitätsklinik  gebracht. Bei den Rettungsmaßnahmen kam auch ein Polizeihubschrauber  zum Einsatz.

Nach ersten Ermittlungen hatte der 16-Jährige mit Freunden im Sommerhoffpark  im Gutleutviertel Fußball gespielt, hatte die Gruppe irgendwann verlassen und war in den Main gegangen. Möglicherweise war der Teenager von dem Ponton ins Wasser gesprungen oder gestürzt. Der Geschädigte ging laut Schilderung eines Augenzeugen unmittelbar nach Betreten des Wassers unter und wurde nicht mehr gesehen. dpa/red

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