Große Resonanz auf EXTRA TIPP-Artikel

Leser helfen: Jetzt kann Markus Schuck seine Frau besuchen

+
Markus Schuck lächelt wieder. Dank der EXTRA TIPP-Leser kann er nun seine Frau regelmäßig in der Reha besuchen. Foto: rz

Region Rhein-Main – Was für eine Hilfsbereitschaft! Die EXTRA TIPP-Leser haben Herz gezeigt und machen es möglich, dass Markus Schuck seine kranke Frau doch noch in der Reha besuchen kann. Von Christian Reinartz

Das Telefon in der Redaktion stand gar nicht mehr still – so viele Leser wollten Markus Schuck helfen, damit der Offenbacher seine kranke Frau in der Reha in Bad Orb besuchen kann. Sie war Anfang August plötzlich an einer Blutblase im Gehirn erkrankt. Nach zwei Wochen in der Klinik kam sie nach Bad Neustadt und soll nun nach Bad Orb verlegt werden. Doch ihr Mann hat keinen Führerschein. Und die Kosten für die Bahnfahrt dorthin kann er sich nicht leisten. Das Ehepaar lebt unterhalb des Existenzminimums. Jeder zusätzliche Euro wird da schon zur schweren Last. Die Leser bewegte die aussichtslose Lage der Schucks offenbar so sehr, dass sie unbedingt helfen wollten.

Leser bieten sich als Fahrer an

Etwa Jasmin Weidner und Petra Schulz, die sich meldeten und Schuck einige Fahrten zu seiner Frau finanzieren wollen. Leserin Regina Kraushaar ging gleich in die Vollen: „Ich finde, der Mann muss seine Frau doch regelmäßig sehen können, um ihr Kraft zu geben“, sagt sie bewegt. Sie will Schuck gleich zehn Fahrten nach Bad Orb spendieren.

Und nicht nur spendenwillige Leser sprangen nach dem Artikel für Schuck in die Bresche. Fünf Leser meldeten sich und boten direkt tatkräftige Unterstützung an. So etwa Veronika Wirschun und Hilmar Schlusina. Sie wollen Schuck in die Klinik nach Bad Orb chauffieren. Genauso wie Marcel Arjona und Bernd Schelhasse, die sich als Helfer in der Not angeboten haben.

Schuck ist über so viel Hilfsbereitschaft gerührt 

„Es macht mich glücklich zu sehen, dass man in einer solchen Situation doch nicht alleine da steht und es viele Menschen gibt, die einem unter die Arme greifen, wenn es mal nicht mehr weitergeht“, sagt Schuck. Zunächst einmal haben die ehrenamtlichen Fahrer mit Schuck die Telefonnummern ausgetauscht. „Die Leute sind so freundlich und haben angeboten, mich zu fahren. Ich muss mich nur melden“, sagt Schuck. Mit dem gespendeten Geld will er sich ein Monatsticket kaufen, um seine Frau so oft wie möglich zu sehen. „Ich bin so froh. Ein großes Dankeschön an die Leser.“

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare