Frank Abels aus Dietzenbach

 Leser und Freunde finanzieren Mann ohne Magen Operation

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Tickets der Hoffnung: Frank Abels und seine Lebensgefährtin Michaela Sieben vor dem Abflug am vergangenen Sonntag am Frankfurter Flughafen.

Dietzenbach/Wien – Riesen Resonanz nach dem Bericht über den an ALS erkrankten Dietzenbacher Frank Abels und seine Hoffnung auf eine sündhaft teure Stammzellentherapie in Wien. Von Christian Reinartz

Dank der EXTRA-TIPP-Leser und einer beispiellosen Spendenaktion seiner Freunde hat er nun wieder Hoffnung, der tödlichenLähmung zu entkommen.

Denn der EXTRA-TIPP-Artikel am 17.3. tritt eine riesige Hilfs-Welle los. Nicht nur andere Zeitungen berichten über das Schicksal des Dietzenbachers, der nach einer missglückten Operation ohne funktionierenden Magen leben muss. Auch seine Freunde starten eine Spendenaktion im Sozialen Netzwerk Facebook. Zeitgleich organisieren Sissi Reich und Henryk Hoff einen Spendenmarathon in den Hainburger Diskotheken „Lollipop“ und „Way up“.

12.000 Euro kostet die Operation

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Insgesamt kommen 12.000 Euro zusammen, genau das Geld, das Abels braucht, um die Stammzellentherapie in Österreich bezahlen zu können. Hierzulande ist das Verfahren noch nicht erlaubt, weswegen die Krankenkassen keinen Pfennig zahlen.

Dann geht alles ganz schnell: „Ich habe sofort einen Termin bekommen und bin mit meiner Freundin nach Wien geflogen.“ Dort angekommen wird er nach den Eingangsuntersuchungen in Narkose versetzt. Ihm werden Stammzellen entnommen, die erst aufbereitet und dann wieder in die Beine und ins Rückenmark injiziert werden.

Abels übersteht den Eingriff gut, meldet sich schon wenige Stunden nach der Operation beim EXTRA TIPP. „Jetzt beginnt das Warten“, sagt er hoffnungsvoll. Drei Monate kann es dauer, bis sich eine Besserung abzeichnet. „Das ist meine Chance, weiterzuleben. Ich glaube fest daran, dass die Therapie anschlägt.“

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