Lernen lernen aus Fernost

Frankfurt - Lernen lernen: Mit diesen Worten lässt sich kurz und bündig umschreiben, was sich Schüler im Lernhilfezentrum "Kumon" aneignen.br /"Es geht nicht um Nachhilfe", sagt Lars Walter, Leiter von Kumon in Frankfurt. Vielmehr sollen "Zeitmanagement und Selbstdisziplin" verinnerlicht werden.

Life-Skills nennt sich das auf Neudeutsch. "Die braucht man fürs ganze Leben", sagt Walter. Mathe und Englisch seine lediglich "die Werkzeuge, die wir benutzen".br /Das Lernzentrum, das der 32 Jahre alte Historiker leitet, ist eins von 175 in Deutschland, die seit 2002 eröffnet wurden. Kumon stammt aus Japan und wurde in den 50er Jahren von einem Gymnasiallehrer Namens Toru Kumon entwickelt. "Nach der Pisa-Studie 2004 haben die Eltern uns die Bude eingerannt", sagt Walter.br /Im Mittelpunkt steht die Individualität des Kindes. Die Aufgabenmengen aus einer der 23 Schwierigkeitsstufen werden speziell auf jeden Schüler abgestimmt.br /Die Aufgaben werden zu Hause gelöst und dann im Lernzentrum korrigiert. Erreichen die Schüler bestimmte Leistungsniveaus, gibtâ??s eine Urkunde und eine Medaille. Weitere Infos: www.kumon.de

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