Leipolds Kampf gegen den Schlaganfall

Hainburg - Olympische Spiele in Sydney vor neun Jahren. Der Ringer Alexander Leipold gewinnt die Goldmedaille. Für Weltmeister und Europameister der Gipfel seiner Karriere. Drei Jahre später, er ist 34 Jahre alt, werfen ihn drei kurz aufeinander folgende Schlaganfälle aus der Bahn.

Über seine Therapie berichtet Leipold am Donnerstag, 27. August, um 14 Uhr im Perzeptionshaus in Hainburg-Hainstadt, Carl-Ulrich-Straße 30.

Helmut Gruhn, der fachliche Leiter des ambulanten Reha-Zentrums für Schlaganfallpatienten in Hainburg, möchte Patienten wie Angehörigen Mut machen, den Kampf gegen den Schlaganfall und den damit oft verbundenen Lähmungen und Sprechblockaden aufzunehmen. Drei Gäste hat er dazu eingeladen. Den Anfang macht Dr. Rolf Ringler, der seinen Vortrag den Titel "Gute Gefühle entwickeln" gegeben hat. Ihm folgt Uwe Karrer, Kaufmann und Torschützenkönig der Fußball-A-Klasse, der mit seinem Referat "Ohne Worte - viel sagen" beschreibt, wie man trotz Sprachverlust kommunizieren kann. Schließlich berichtet Leipold, wie er keine Therapiemöglichkeit ausgelassen hat, um die halbseitige Lähmungen und die Sprachprobleme zu bekämpfen. Er hat sogar den Weg zurück in den Spitzensport gefunden. 2005 wurde er erneut Weltmeister. Sie Erfolgsrezept: Nie den Glauben an sich selbst aufgeben und Schritt für Schritt vorwärts gehen. 2005 wurde Leipold wieder Weltmeister.

"Back to life" heißt das Intensiv-Konzept, das Physiotherapeut Helmut Gruhn nach 30-jähriger Berufserfahrung speziell für Schlaganfallpatienten entwickelt hat und im Hainburger Perzeptionshaus praktiziert.

Die Veranstaltung "Kampf gegen den Schlaganfall" am Donnerstag, 27. August, kostet keinen Eintritt, es wird um Anmeldung gebeten. Infos unter Tel.:  (06182) 4749 oder

www.perzeptionshaus.de. nkö

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