Von getöteter Frau

Leichenteile auf Mülldeponie in Flörsheim gefunden

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Frankfurt/Flörsheim - Leichenteile einer seit fast zwei Monaten vermissten Frau aus Frankfurt sind auf der Mülldeponie Flörsheim-Wicker gefunden worden.

Die menschlichen Knochenteile seien der 22-Jährigen mit Hilfe von DNA-Untersuchungen zweifelsfrei zugeordnet worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Frankfurt mit. Die Frau war seit dem 8. Juli verschwunden. Familienangehörige hatten sie als vermisst gemeldet. Der 23 Jahre alte Ex-Freund hatte eine Woche nach dem Verschwinden gestanden, die Frau umgebracht und ihre Leiche anschließend in den Hausmüll gesteckt zu haben. Er sitzt seit Mitte Juli in Untersuchungshaft.

Polizisten entdeckten die sterblichen Überreste in einem etwa 20 000 Kubikmeter umfassenden Schlackeberg aus verbrannten Müllresten. "Die Beamten hatten die Deponiereste, die über ein Transportband geführt wurden, sowohl per Hand als auch unter Zuhilfenahme einer hochauflösenden Kamera abzusuchen", teilte Oberstaatsanwältin Friderike Busch mit. Die vor rund zehn Tagen begonnene Suche könne nach Abkühlung des noch heißen Berges verbrannten Mülls voraussichtlich am Freitag abgeschlossen werden.

Zuvor war im Müllheizkraftwerk Nord-West der Abfall vergeblich nach der Frau durchsucht worden. Die Verbrennungsrückstände aus diesem Kraftwerk werden nach Flörsheim gebracht worden.

dpa

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