Gefahr für den Verkehr

Polizei stoppt Lastwagen mit Hilfsgütern auf A3

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Rodgau - Zum Bedauern der Polizeibeamten mussten sie auf der A3 einen Lastwagen mit Hilfsgütern für Bosnien aus dem Verkehr ziehen, weil dieser eine Gefahr darstellte.

Der humanitäre Transporter war mit Care-Paketen und Kleidung für Bosnien beladen. Leider war die 18-Tonnen-Fuhre auf dem Anhänger nicht richtig gesichert und stellte somit eine ernste Gefahr für den Verkehr dar. Die Hilfsmittel (Windeln, Mehl, Zucker, Öl und Fahrräder) wurden umgeladen und dann ging die Fahrt weiter. Die Helfer waren in eine Kontrollstelle geraten, die die Ordnungshüter am Freitag an der Raststätte Weiskirchen Süd eingerichtet hatten, um den Lkw- und Schwerlastverkehr zu überprüfen.

Auch drei weitere Brummi-Lenker durften wegen der unzureichenden Sicherung ihrer Fracht vorerst nicht ihre Fahrten fortsetzen. Unter anderem verstieß ein Spediteur, der mit einem herkömmlichen Sattelzug zwei Straßenwalzen transportierte, gegen die gesetzlich vorgeschriebene Fahrzeughöhe. Der 44-jährige Lenker aus Rumänien wartete auf einen Kollegen mit geeigneter Zugmaschine. Darüber hinaus hatte auch ein 44-jähriger mazedonischer Brummi-Lenker auf einen Kollegen zu warten, um die 20 Tonnen Teekräuter ordnungsgemäß auf einen Sattelzug umzuladen; dann darf die Fahrt nach Albanien weiter gehen. Insgesamt 25 Lastkraftwagen nahmen die Schutzleute im Beisein von Mitarbeitern des Landkreises Offenbach und der Feuerwehr Rodgau genauestens unter die Lupe. Drei ausländische Fahrer hatten wegen Verstößen eine Sicherheitsleistung zu bezahlen, zwei Lenker wurden verwarnt und drei weitere bekommen demnächst Post von der Bußgeldstelle in Kassel. Die Polizeibeamten hatten darüber hinaus auch zahlreiche Kleintransporter im Blick. Hier stellten die Kontrolleure allerdings bis auf wenige geringe Verstöße nichts Gravierendes fest.

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