Kurioses und Klassiker im Fundbüro

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Schlüssel sind der Klassiker. In den Fundbüros im Taunus wird aber auch Kurioses wie Gymnastikmatten oder Surfbretter abgegeben.

Taunus – Fahrräder, Handys und Schlüssel sind die Klassiker, doch auch mitunter kuriose Gegenstände werden in den Fundbüros der Städte und Gemeinden im Taunus abgegeben. Wenn iPod, Gymnastikmatte oder Goldring nicht abgeholt werden, kommen sie unter den Hammer. Der Erlös fließt dann ins Stadtsäckel. Von Julia Renner

Allein im Hattersheimer Fundbüro warten derzeit 25 Fahrräder auf ihre Besitzer, in Oberursel sind es immerhin sieben, in Bad Homburg warten insgesamt sogar 795 Sachen auf Abholer. Auch Schlüssel werden immer wieder in den Rathäusern abgegeben. „Bei uns sind es unzählige Schlüssel, die zählen wir gar nicht“, sagt Isolde Uebelacker, Sprecherin der Stadt Kelkheim. In Oberursel sind es 41 Schlüsselbunde, die in den letzten Monaten abgegeben wurden.

Kuriositäten sind allerdings selten unter den Fundsachen. „Wir haben auch schonmal ein Surfbrett versteigert, das nicht abgeholt wurde“, sagt Ulrike Milas-Quirin, Sprecherin der Stadt Hattersheim. Ein iPod Touch, eine Gymnastikmatte und Parfüm stehen aktuell in der Liste der gefundenen Gegenstände in Oberursel. In Bad Homburg lagen schon Autoscheinwerfer und ein gerahmtes Bild in den Regalen des Fundbüros.

Ein bis zwei Mal im Jahr versteigern Städte und Gemeinden die Fundsachen, die nach einem halben Jahr nicht von den Besitzern abgeholt wurden. Bevor die Gegenstände aber unter den Hammer kommen, hat noch ein anderer Anspruch darauf: Der Finder. „Wenn dieser verzichtet, kommt der Gegenstand in die Versteigerung“, sagt Isolde Uebelacker. Die Erlöse aus diesen Versteigerungen gehen dann jeweils in die Stadtkassen.

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