Kronberg: Räume füllen sich mit Leben

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Das „Gasthaus Adler“ und das marode Haus gegenüber zeigen nicht das echte Bild von der Kronberger Innenstadt.

Kronberg – Noch Anfang des Jahres machte Kronberg Schlagzeilen mit einer öden Innenstadt und zahlreichen Leerständen. Die Situation hat sich deutlich verbessert, nur in einem Bereich sieht es schlecht aus.

Sechs Läden sind in diesem Jahr neueröffnet worden“, sagt Benedikt von Westphalen, Kronbergs Wirtschaftsförderer. Seit zwei Wochen füllt eine Kunstgalerie ehemals leere Räume. Sie reiht sich zu kleinen Boutiquen, Juwelieren und Weinläden. Von 119 Geschäften stehen jetzt noch acht leer. Eines ärgert von Westphalen aber: Der Anblick des „Gasthaus Adler“ und dem maroden Haus gegenüber, sowie die leerstehende Eisdiele nur ein paar Schritte entfernt. „Dadurch wirkt es, als habe ganz Kronberg keinen Laden mehr.“

Doch Besserung ist in Sicht. Das marode Haus in der Friedrich-Ebert-Straße wird zwangsversteigert und die Inhaber der Gaststätte haben endlich einen Sponsor für die teuren Umbaumaßnahmen gefunden. „Brandschutz- und Hygienevorschriften müssen beachtet werden, dass haben die neuen Inhaber unterschätzt“, sagt der Wirtschaftsförderer. Nur für die ehemalige Eisdiele gibt es noch keine Pläne: „Wir tuen uns sehr schwer mit der Vermietung.“ Und von Westphalen verrät: „In Kronberg haben wir alles, was für das tägliche Leben notwendig ist. Es fehlt nur noch ein Drogeriemarkt. Aber daran arbeiten wir.“ pöp

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