Krankenhaus Sachsenhausen

Dr. Anke Reitter ist neue Chefärztin in der Geburtshilfe

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Dr. Anke Reitter freut sich auf ihre Aufgaben als neue Chefärztin der Abteilung Geburtshilfe und Pränataldiagnostik.

Frankfurt – Das Krankenhaus Sachsenhausen ist eines der beliebtesten in Frankfurt, wenn es um den Nachwuchs geht. Mit 950 Niederkünften verzeichnete die Einrichtung einen außerordentlich hohen Anteil an der Gesamtanzahl von etwa 7000 Kindern, die 2013 im Stadtgebiet zur Welt kamen.

Um dem guten Ruf und der allgemeinen Tendenz zur Steigerung der Geburtenrate weiterhin gerecht zu werden, holten Krankenhausdirektor Uwe Diehm und Dr. Michael Gerhard, Geschäftsführer des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbandes (DGD), Verstärkung ins Haus. Gleichzeitig erfolgte eine Umstrukturierung. Aus einer Abteilung wurden zwei: Geburtshilfe und Gynäkologie. Dr. Anke Reitter ist seit dem 1. Oktober Chefärztin der Abteilung Geburtshilfe und Pränataldiagnostik. „Mit Frau Dr. Reitter konnten wir eine Expertin mit hervorragenden Qualifikationen und Spezialisierungen sowie weitreichender internationaler Erfahrung und hohem fachlichen Renommee gewinnen“, kommentierte Krankenhausdirektor Uwe Diehm.

„Durch ihre langjährige Erfahrung in der universitären Medizin wird sie die Geburtshilfe nach modernsten medizinischen Standards weiter ausbauen und das Leistungsspektrum um die vorgeburtliche Diagnostik, vor allem bei Risikoschwangerschaften, ergänzen.“ Dr. Reitter sieht ihre Stärken auch in den praktischen Erfahrungen, die sie während ihres Arbeitsaufenthaltes in England machte: „Geburtshilfe ist ein Handwerk. Von den Hebammen habe ich viel gelernt, besonders, eine natürliche Geburt auch bei Steißlagen und Zwillingen durchzuführen. Dieses Handwerk will ich erhalten und zusammen mit meinem Wissen vermitteln.“ Wichtig ist ihr, bei Risikoschwangerschaften das umfangreiche Diagnose- und Beratungsangebot des Krankenhauses anbieten und anwenden zu können.

Mit Hilfe der Ultraschallfeindiagnostik sowie Untersuchungen des Fruchtwassers, der Gene und des Herzens der Ungeborenen können vorgeburtliche fetale Erkrankungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Dr. Reitter nutzt dazu ihre weitreichenden Kontakte, unter anderem auch zum Universitätsklinikum, in dem sie zehn Jahre lang als leitende Oberärztin tätig war. Der Wechsel wurde ihr erleichtert durch die familiäre Atmosphäre christlicher Tradition im Krankenhaus Sachsenhausen. „Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl. Nun bin ich hier angekommen und in der Balance.“

ucw

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