Kommentar zu Giraffen-Tötung

Tiere nur züchten, wenn es Platz für sie gibt

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Redaktuerin Silke Gottaut

Die Tötung der gesunden Giraffe Marius im Kopenhagener Zoo sorgt bei vielen Tierliebhabern für Empörung. Zurecht. Denn ein Zoobesuch sollte mit lebenden Tieren in Erinnerung bleiben und nicht mit grausamen Bildern.  Kommentar von Silke Gottaut

Dass Tiere geschlachtet, zerlegt und gefressen werden, weiß jeder. Und bei Hühnern oder Rindern gibt es auch nicht so einen Aufschrei, wie bei einer Giraffe. Aber muss so ein Zerlegen unbedingt vor den Augen der Zoobesucher, darunter vieler Kinder, stattfinden? Um Inzucht zu vermeiden, musste Marius sterben, denn kein anderer Zoo konnte ihn aufnehmen. Zoos sollten nur Ausstellungstiere züchten, wenn sie Platz für den Nachwuchs oder eine Abgabemöglichkeit haben. Aber nicht, um sie zu töten.

Hier geht`s zum Artikel "Das fressen Tiere in den Zoos der Region"

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