Kommentar

Inklusion: Ein Täuschungsmanöver

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Redakteur Christian Reinartz.

Die Politik zieht in Sachen Inklusion ein durchsichtiges Täuschungsmanöver ab. Wer die Inklusion wirklich durchsetzen will, stellt auch die nötigen Mittel zur Verfügung. Stattdessen lässt man in Wiesbaden die Regelschulen am langen Arm verhungern. Kommentar von Christian Reinartz

Dass man im Kultusministerium damit eine UN-Menschenrechtskonvention verletzt, scheint eiskalt einkalkuliert zu sein. Nicht anders ist es zu erklären, dass die Verantwortlichen am teuren Förderschulsystem festhalten und für die Inklusion zu wenig Geld zur Verfügung stellen. Die Politiker reagieren damit auf die Eltern, die reihenweise auf die Barrikaden gehen, wenn ein Behinderter in die Klasse ihrer Kinder kommt. Also versucht man so zu tun, als ob man die Inklusion durchsetzen will, kocht aber weiterhin das Förderschulsüppchen. Damit nicht zu viele Wähler abspringen.

Hier geht`s zum Artikel "Inklusion: Behindete Kinder sind nicht das Problem"

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