Kommentar zum Pfandsammeln

Hartz-IV-Absurdität in Reinform

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Redaktuer Norman Körtge

Es gibt Hartz-IV-Vorschriften, die lassen einen nur den Kopf schütteln, gar wütend werden. Eine davon ist der Grund, warum der Pfandsammler nicht seinen Name verraten kann. Kommentar  von Norman Körtge 

AlsHartz-IV-Empfänger ist er gesetzlich dazu verpflichtet, die Einkünfte aus dem Pfandsammeln anzugeben. Da es sich nicht um eine anerkannte Erwerbstätigkeit  handelt, dürfte er sich von dem gesammelten Pfand maximal 30 Euro anrechnen lassen. Was darüber ist, würde ihm vom Regelsatz abgezogen. Da legt sich einer nicht auf die faule Haut, hält sich körperlich fit, wühlt in unserem Abfall, räumt immer wieder den Dreck anderer auf, die ihn gezielt neben den Mülleimer geworfen haben und muss dennoch fürchten, dass ihm das Jobcenter auf die Schliche kommt. An Absurdität ist das kaum noch zu überbieten.

Hier geht`s zum Artikel "Pfandsammler: 12, 10 Euro für 18 Kilometer"

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