Kommentar

Jetzt kommen die Eritrea-Flüchtlinge

Fluchtursachen bekämpfen – das ist das Mantra der Bundesregierung, wenn jemand danach fragt, wie denn der Flüchtlingsstrom eingedämmt werden soll. Aus Eritrea kommen zahlreiche Flüchtlinge. Ein deutscher Entwicklungsminister war die vergangenen Jahrzehnte dort nicht. Kommentar von Axel Grysczyk

Im September gab die EU 200 Millionen Euro für Projekte, um die Fluchtursachen zu bekämpfen. Mit dem Geld soll die Stromversorgung verbessert werden. Doch die Eriträer flüchten, weil sie jahrelang in der Armee festgehalten und dort gefoltert werden oder weil der Staat sich völlig willkürlich Einnahmen ausdenkt. Auch wenn’s Strom gibt, werden diese Fluchtgründe bestehen bleiben, solange ein grausamer Diktator wie Isayas Afewerk ungehindert sein Schreckensregime ausüben darf.

Hier geht's zum Artikel  "Flüchtlinge aus Eritrea flüchten wegen Hungersnot"

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