Kommentar

Lieber nackte Haut als kopierte Tattoos 

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Redakteurin Angelika Pöppel

Ein Tattoo als Ausdruck der Individualität – von wegen! Die immergleichen Motive prangen auf der Haut, wie der Markenname am Turnschuh. Neunmalkluge Sprüche und pathetische Reime sind schon kaum zu ertragen. Kommentar von Angelika Pöppel

Aber jetzt bekommt das Arschgeweih auch noch Nachwuchs: Tätowierer müssen Federn, Pusteblumen und Kussmünder am Fließband stechen. Warum nur? Wer keine eigene Idee hat, der lässt die Haut eben frei – statt sich den Ausdruck der Persönlichkeit anderer auf die Haut zu kopieren. Klar, gibt es auch herausragende Tattoos. Die sind aber nur den wenigen vorbehalten, deren Kreativität über den Google-Horizont hinaus geht.

Hier geht`s zum Artikel "Tätowierer warnen vor immer gleichen Motiven"

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