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Cannabis: Missbrauch bringt die Debatte in Schieflage

Die Debatte tobt. Die eine Seite verteufelt Cannabis. Ihr Argument: Es handelt sich um eine Droge, es ist der Einstieg für weitere Abhängigkeiten und verursacht körperliche Einschränkungen wie Übelkeit oder Herzrasen. Von Axel Grysczyk

Und dann gibt es die Befürworter, die die Entspannung beschwören, positive gesundheitliche Auswirkungen in speziellen Fällen thematisieren und den Gang raus aus der Illegalität fordern, weil Cannabis nicht das Zeug ist, das es wert ist, verboten zu sein. Missbrauch bringt solche Debatten aber in eine Schieflage. Wie in diesem Fall bei den Koma-Kiffern bekommen die Kritiker Aufwind, die der Meinung sind: Cannabis ist schädlich!

Doch Vorsicht! Der Missbrauch durch Heranwachsende oder Unbelehrbare hat mit dieser Diskussion wenig zu tun, vielmehr hat er gar nichts damit zu tun, ob Cannabis irgendwann mal legal ist oder verboten bleibt. Und trotzdem ist es wichtig, das (Selbst-)Bewusstsein bei Jugendlichen zu schärfen. Die Botschaft ist klar: Der Konsum von Alkohol und Cannabis hat Grenzen und härtere Drogen sind sowieso tabu.

Hier geht´s zu dem Artikel "Nach Koma-Saufen kommt Koma-Kiffen"

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